Hundeschule Dorlit Strohbach


Direkt zum Seiteninhalt

Arbeitgruppe Diensthunde Bewachungsgewerbe

Hundeführer Bewachung

Mein Anliegen

Seit vielen Jahren biete ich in meiner Hundeschule auch Hundeführerlehrgänge für das Bewachungsgewerbe an. Diese etwa dreitägigen Veranstaltungen gestatten leider nur eine theoretische Stoffvermittlung, eine Sichtung der Hunde, einige Trainingshinweise und kleinere Problembearbeitungen und, falls gewünscht, eine theoretische Überprüfung der Kenntnisse der Hundeführer sowie die Einschätzung einer Einsatztauglichkeit der Hunde.
Gerade beim Ausbildungsstand der Hunde, hinsichtlich eines dienstlichen Einsatzes, zeigen sich häufig erhebliche Mängel. Dieses Problem beruht meines Erachtens vor allem auf zwei Ursachen:

1. Die Voraussetzungen für den Einsatz von Diensthunden sind in der DGUV-V23 meines Erachtens nicht ausreichend exakt formuliert.

  • Gerade beim Wahrnehmungs- und Meldehund genügt es derzeit allgemein, dass der Hund nicht bösartig ist und der Hundeführer ihn unter Kontrolle hat. In der Praxis würde sich ein "unter Kontrolle haben" bei einem Hund, der nur nachts in einem menschenleeren Objekt eingesetzt wird, wesentlich davon unterscheiden, was ein Hund in öffentlichen, belebten Bereichen leisten müsste.


  • Für den "Schutzhund" werden bestimmte Prüfungen anerkannt, unter anderem Sportprüfungen (IPO 1-3), die sicherlich von einigen Hundeführern vorgewiesen werden können. Nun fordert allerdings die dienstliche Hundeführung weit mehr, als eine solche standardisierte Prüfung sicherstellen kann. Der Diensthund muss zuverlässigen Gehorsam und Belastbarkeit unter verschiedensten Bedingungen zeigen können.


2. Ein dienstbezogenes Training ist im Hundesportverein in der Regel nicht möglich. Hierzu gehören z.B.: die Abwehr eines Angriffes von einer Person ohne Hetzarm, das Arbeiten mit dem Stoßkorb, das gezielte An- und Abstellen des Hundes, Kontrolle von Personen, das Arbeiten unter starken Ablenkungen wie: andere Menschen, laute Geräusche, verschiedene Untergründe,…




Mein Angebot für Sie

Ich möchte ab August 2018 in meiner Hundeschule eine "Arbeitsgruppe für Diensthunde im Bewachungsgewerbe" anbieten. Durch ein regelmäßiges, praxisorientiertes Training sollen Hund und Hundeführer besser auf ihre Aufgaben im Dienst vorbereitet werden.
Dabei möchte ich mich insbesondere an den Aufgabenstellungen der Prüfungen des BvWD (Berufsverbandes für Wach- und Diensthunde e.V.) orientieren, da diese eine außerordentliche Praxisrelevanz aufweisen. Die Prüfungen dieses Verbandes sind von der BG (lt. Herrn Otto) ebenfalls uneingeschränkt anerkannt. Für das Ablegen dieser Prüfungen ist keine Vereinsmitgliedschaft erforderlich.

In der "Arbeitsgruppe für Diensthunde im Bewachungsgewerbe" biete Ihnen an:

  • mindestens 40 Trainingsangebote im Jahr
  • geplant: dienstags ab 13.00 Uhr (1 - 4 Stunden, Dauer entsprechend Teilnehmerzahl)
  • Trainingskosten 250,-€ (brutto) im Jahr / erster Termin zum Kennenlernen kostenlos / 5 Folgetermine für jeweils 10,-€ möglich (werden bei Zahlung des Jahresbeitrages verrechnet)


Eine regelmäßige Teilnahme (min. 14 tägig) halte ich für sehr wichtig, weshalb ich einen günstigen Jahresbeitrag anbiete.

mögliche Inhalte des Trainings:

  • Gehorsam unter verschiedensten Ablenkungen (Geräusche, Personen, Untergründe, Hunde, ....)
  • Praxissituationen (Kontrolle einer Person, Annäherung provozierender Personen,...)
  • Maulkorbgewöhnung
  • Wahrnehmen und Melden von versteckten Personen
  • An- und Abstellen des Hundes
  • Abwehr von Angriffen auf den Hundeführer
  • Arbeiten mit dem Stoßkorb
  • Transport von Personen
  • Eigensicherung
  • .......


Die jeweiligen Übungen orientieren sich am Ausbildungsstand und der Eignung des Teams für bestimmte Aufgaben. Nicht alle Hunde sind für Schutzaufgaben geeignet, aber Wahrnehmungs- und Meldeaufgaben kann beinahe jeder Hund trainieren sowie auch einen zuverlässigen Gehorsam.

Weitere Angebote

  • 1-2x jährlich möchte ich Seminare mit Experten planen


  • Bei ausreichender Teilnehmerzahl könnte die Wach- und Diensthundeprüfung (WDP1) vom BvWD abgenommen werden. Diese Prüfung wird als Schutzhundprüfung von der Berufsgebnossenschaft uneingeschränkt anerkannt. Auch die Dienst- und Gebrauchshundeprüfung (DGPO) vom RSV2000 ist eine Alternative. Allerdings erhält sie nicht die uneingeschränkte Anerkennung der Berufsgenosssenschaft Ich allerdings bin der Meinung, dass diese Prüfung wesentlich praxisrelevanter als eine Sprorthundprüfung ist.


  • Überprüfungen zur Befähigung der Hundeführer und der Wahrnehmungs- und Meldehunde durch mich


(diese Veranstaltungen werden gesondert angeboten und sind in den Trainingskosten nicht enthalten)






Aktualisiert am 10 Dez 2018 , AktivX wird für die korrekte Anzeige der Webseite benötigt !

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü